Häufig gestellte Fragen

Ehrliche Antworten.
Keine Floskeln.

Was du wissen willst, bevor du dich entscheidest.

Beantwortet von Larissa Labus · Sparringspartnerin für mittelständische Führung · Zuletzt aktualisiert: August 2026

01

Wie die Zusammen­arbeit aussieht

Was macht KANANI genau? +

Ich arbeite mit mittelständischen Unternehmen an drei Stellen: an Führung & Verantwortung, Organisation & Umsetzung sowie mit Frauen in Führungs-, Nachfolge- & Gesellschafter­rollen.

Konkret heißt das: Wir klären, wer was entscheiden darf, bringen liegengebliebene Projekte ins Laufen & bauen Strukturen so um, dass sie ohne dich funktionieren.

Kein Programm von der Stange. Jede Zusammenarbeit wird nach dem Erstgespräch zugeschnitten.

Gibt es ein festes Programm? +

Nein. Jedes Unternehmen sitzt an einer anderen Stelle fest, deshalb gibt es bei mir keine feste Laufzeit & keine feste Zahl an Terminen.

Was du bekommst, ist ein Angebot mit klarem Umfang, klarem Zeitraum & einem Ergebnis, das schriftlich drinsteht. Bevor du unterschreibst, weißt du, was passiert.

Was ist der Unterschied zwischen Sparring & Coaching? +

Im Coaching arbeitest du an dir. Im Sparring arbeiten wir an deinem System.

Wir reden über Rollen, Entscheidungswege & Formate. Nicht über deine Persönlichkeit. Der Unterschied zeigt sich, wenn ich weg bin: Strukturen laufen weiter, Erkenntnisse über sich selbst verblassen.

Für wen passt das & für wen nicht? +

Für Geschäftsführer, Inhaber & Nachfolger in mittelständischen Unternehmen ab 50 Mitarbeitenden. Produktion, Industrie, Handwerk, Bau. Dazu Frauen in Führungs-, Nachfolge- & Gesellschafter­rollen.

Weniger passend: sehr kleine Unternehmen, da greifen andere Hebel. Dazu Konzernstrukturen, die folgen einer eigenen Dynamik.

Wenn es um deine persönliche Belastung geht & nicht um dein Unternehmen, bist du bei jemand anderem besser aufgehoben. Das sag ich dir im Erstgespräch offen.

02

Ergebnisse & Wirkung

Wie schnell merke ich etwas? +

Das erste, was auffällt, ist meistens klein: eine Entscheidung, die ohne dich gelaufen ist. Eine Stunde, die plötzlich frei war. Ein Abteilungsleiter, der gemacht statt gefragt hat.

Die strukturellen Sachen brauchen länger. Klare Rollen & eigenständige Entscheidungswege setzen sich über Wochen.

Woran messen wir, ob es funktioniert hat? +

An handfesten Dingen. Wie viele Stunden arbeitest du? Wie viele Entscheidungen laufen ohne dich? Hast du wieder Zeit für Strategie? Kannst du in Urlaub fahren, ohne dass etwas liegen bleibt?

Auf Wunsch arbeite ich zusätzlich mit einem validierten Stresstest nach Kaluza, zu Beginn & am Ende. Das ist keine Selbsteinschätzung, sondern ein wissenschaftlich fundiertes Instrument.

Was passiert, wenn das Projekt zu Ende ist? +

Die Strukturen laufen weiter. Das ist der ganze Punkt. Ein System, das ohne mich funktioniert, so wie es irgendwann auch ohne dich funktionieren soll.

Wenn du später nochmal draufschauen willst, meldest du dich. Kein Abo, kein Folgevertrag.

Was, wenn es bei mir nicht funktioniert? +

Dann liegt es meistens daran, dass die Entscheidung noch nicht wirklich gefallen ist. Struktur zu verändern heißt, Kontrolle abzugeben. Das kostet Überwindung.

Genau deshalb klären wir vorher im Erstgespräch, ob der Zeitpunkt stimmt. Bevor Geld fließt.

03

Kosten

Was kostet die Zusammenarbeit? +

Eine Zusammenarbeit mit mir startet ab 1.500 €.

Erfahrungsgemäß liegen viele Projekte preislich darüber, weil sie umfangreicher sind. Was für dich gilt, legen wir gemeinsam fest.

Nach dem Erstgespräch bekommst du ein Angebot mit festem Umfang, festem Zeitraum & einem Ergebnis, das schriftlich drinsteht.

Warum steht hier kein Festpreis? +

Weil es kein festes Paket gibt. Ein klar abgegrenztes Thema kostet etwas anderes als ein Umbau, an dem drei Bereiche & zwölf Leute hängen.

Was ich dir zusage: Du bekommst eine Zahl, bevor wir anfangen, & sie ändert sich unterwegs nicht.

Kann ich das steuerlich absetzen? +

Ja, es ist eine Betriebsausgabe. Dein Steuerberater verbucht es unter Beratungsleistungen oder Weiterbildung. Wie hoch die Belastung am Ende wirklich ist, hängt an deiner Unternehmensform. Da fragst du besser den, der deine Zahlen kennt.

Gibt es Fördermittel? +

Je nach Unternehmensgröße & Thema kann ein Teil förderfähig sein. Das hängt am Programm, an deiner Mitarbeiterzahl & am Bundesland.

Ich sag dir im Erstgespräch, was ich für realistisch halte & mit welcher Stelle du sprechen solltest.

04

Ablauf & Praktisches

Geht das remote? +

Vieles ja. Sparring & Gespräche laufen per Video oder Telefon, dazwischen erreichst du mich per WhatsApp, wenn eine Entscheidung drängt.

Workshops, Strukturarbeit mit mehreren Beteiligten & größere Veränderungen mach ich lieber bei dir vor Ort. Meistens läuft es gemischt.

Wie viel Zeit kostet mich das? +

Weniger, als du denkst. Die Termine liegen in Blöcken, die in deinen Kalender passen.

Hausaufgaben gibt es keine. Die Umsetzung passiert in deinem normalen Arbeitsalltag, weil sie der nächste logische Schritt ist & keine Übung.

Was passiert im Erstgespräch? +

45 Minuten, kostenlos, per Video oder Telefon.

Du erzählst, wo es hakt. Ich sag dir, was ich sehe. Danach bekommst du eine schriftliche Einschätzung von mir. Ob du damit arbeitest, mit mir oder allein, entscheidest du.

Manchmal ist die ehrliche Antwort: noch nicht, oder nicht mit mir. Auch das ist ein Ergebnis.

Wann ist der richtige Zeitpunkt? +

Kein Geschäftsführer beschließt an einem Dienstagmorgen, sich mal um sein Führungssystem zu kümmern. Es gibt immer einen Auslöser.

Eine Schlüsselkraft kündigt. Der Arzt sagt etwas Unangenehmes. Der dritte Sonntag in Folge am Schreibtisch. Der Moment, in dem du merkst: so geht es nicht weiter.

Wenn du diesen Moment gerade erlebst, ist der Zeitpunkt jetzt.

Muss mein Team davon wissen? +

Nur wenn du das willst. Was wir besprechen, bleibt zwischen uns. Kein Logo auf meiner Website, keine Referenzliste mit deinem Namen.

Dein Team merkt die Veränderung an dem, was du tust. Nicht an einer Ankündigung.

05

Einwände

Ich schaff das auch allein. +

Vielleicht. Die Frage ist, zu welchem Preis.

Wenn du seit Jahren 60 Stunden arbeitest & sich am System nichts geändert hat, liegt das selten am Willen. Es liegt daran, dass du im eigenen System deine blinden Flecken nicht siehst. Dafür braucht es jemanden von außen.

Ich hatte schon mal einen Berater. +

Kenn ich. Am Ende lag ein Konzept auf dem Tisch & keiner hat es umgesetzt.

Ich fang an der Stelle an, die im Alltag am meisten weh tut, & bleib dabei, bis es sich im Betrieb eingeschliffen hat.

Ich hab schon ein Coaching gemacht. Was wäre hier anders? +

Hast du danach dein System verändert? Oder bist du mit neuen Erkenntnissen über dich selbst in dieselben Strukturen zurückgegangen?

Ich arbeite an den Rollen, Entscheidungswegen & Formaten in deinem Unternehmen. Die bleiben, auch wenn die Zusammenarbeit vorbei ist.

Mein Mitgesellschafter sieht das kritisch. +

Berechtigt. Zwei Gedanken dazu.

Erstens: Es ist eine Betriebsausgabe für ein Thema, das direkt an der Abhängigkeit von einzelnen Personen ansetzt. Die Gegenfrage lautet: Was passiert im Haus, wenn du drei Wochen ausfällst?

Zweitens: Wenn im Gesellschafterkreis niemand sehen will, dass das System auf einer Person gebaut ist, ist das selbst schon ein Thema, das auf den Tisch gehört.

Was, wenn mein Team nicht mitzieht? +

Sie sperren sich selten gegen Veränderung. Sie sperren sich gegen Unklarheit.

Wenn die Richtung schwammig ist & die Erwartungen unklar sind, machen Menschen das, was sie kennen. Das ist keine böse Absicht, das ist menschlich.

Die Lösung liegt nicht darin, jeden einzeln zu überzeugen, sondern den Rahmen so klar zu setzen, dass eigenständiges Handeln der logische nächste Schritt wird.

06

Nachfolge & Female Leadership

Passt das für Nachfolgerinnen & Nachfolger? +

Sehr gut sogar. Ich kenne die Situation, weil ich sie selbst gelebt habe: Einstieg ins Familienunternehmen, kaufmännische Leitung, Nachfolge, Gesellschafter­rolle.

Geerbte Strukturen, die nie jemand hinterfragt hat. Mitarbeiter, die seit 25 Jahren dabei sind & dich immer noch mit deinem Vorgänger vergleichen. Die Frage im Hinterkopf, ob du so führst, weil es richtig ist oder weil es immer so war.

Wie löse ich mich vom System meines Vorgängers? +

Nicht indem du härter arbeitest. Auch nicht indem du alles anders machst als er. Sondern indem du dein eigenes System baust.

Das Problem ist selten der Vorgänger als Person. Es sind die Strukturen, die auf ihn zugeschnitten waren: ein Kommunikationsstil, der nicht zu dir passt, Rollen, die seit Jahrzehnten keiner definiert hat, Entscheidungswege, die nur funktionieren, wenn einer alles kontrolliert.

Das bauen wir um. Stück für Stück, im laufenden Betrieb.

Was ist Female Leadership bei dir? +

Ich arbeite mit Frauen in Führungs-, Nachfolge- & Gesellschafter­rollen. Die Themen sind selten fachlich.

Es geht um Rollenklarheit, um Sichtbarkeit & darum, eine Entscheidung zu vertreten, wenn im Raum drei Leute sitzen, die es anders sehen.

Als Nachfolgerin & Gesellschafterin in einem Produktionsunternehmen war ich oft die einzige Frau am Tisch. Ich weiß, wie es ist, eine Entscheidung zweimal zu erklären, während der Kollege daneben sie einmal sagt.

Arbeitest du auch mit dem Unternehmen, wenn ich als Person komme? +

Manchmal ist es sinnvoll, manchmal nicht. Wenn dein Thema an dir & deiner Rolle hängt, arbeiten wir zu zweit. Wenn es an Strukturen hängt, kommen die Menschen dazu, die hinterher damit arbeiten.

Was in deinem Fall besser passt, klären wir im Erstgespräch.

Nächster Schritt

Noch Fragen? Lass uns reden.

45 Minuten, kostenlos. Du erzählst, wo es hakt. Ich sag dir, was ich sehe. Danach bekommst du eine schriftliche Einschätzung von mir.

Kostenlos · 45 Minuten · Video oder Telefon

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